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Sozial und Governance

Soziale Verantwortung und integre Führung – fest verankert
in unserem täglichen Handeln.

Wir handeln sozial verantwortungsvoll – im täglichen Miteinander und in jedem Schritt unserer Unternehmensführung. Dabei setzen wir auf ein faires, gesundes Arbeitsumfeld und Entscheidungen, die transparent, langfristig und werteorientiert getroffen werden.

Konkrete Maßnahmen, was wir tun

Gesundheit & Wohlbefinden

Regionales Engagement

Unternehmenskultur

Transparenz & Regulatorische Ausrichtung

Weiterbildung

Gleichstellung, Diversität & Inklusion

Für uns als Familie bedeutet Nachhaltigkeit, niemals stillzustehen. Es ist ein Weg, den wir jeden Tag gemeinsam mit unseren Mitarbeitern gehen. Wir suchen im gesamten Unternehmen ständig nach neuen Wegen, um das Wohlbefinden unseres Teams zu sichern, das Klima zu schützen und unserer sozialen Verantwortung für die kommenden Generationen gerecht zu werden.

FAQ‘s

Im aktuellen Baukontext hört man vielfach den Begriff EPD. EPD steht für Environmental Product Declaration und ist ein Typ III Umweltkennzeichen. Sie beinhaltet Umweltinformationen in standardisierter Form, jedoch keine Bewertung und es handelt sich dabei nicht um ein Zertifikat. Die Verwendung von Produkten mit EPDs ist jedoch für viele Nachhaltigkeitszertifizierungen von Gebäuden relevant. Die LEED-Zertifizierung verlangt zum Beispiel die Verwendung einer gewissen Anzahl von Produkten mit EPDs oder reviewed LCAs.

 LCAs werden in diesem Kontext seltener erwähnt, jedoch steckt in jeder EPD auch eine LCA. LCA steht für Life Cycle Assessment (Lebenszyklusanalyse) und stellt eine Ökobilanz eines Produktes über den gesamten Lebenszyklus dar. Der Schritt von einer LCA zu einer EPD beinhaltet dann noch die Schaffung einer standardisierten Struktur (PCR – Product Category Rules) für eine gesamte Branche und die Prüfung durch eine separate Stelle.

Da es für unsere Branche noch keinen Standard in Form einer PCR gibt, wir aber dennoch den Impact unserer Produkte betrachten wollen, haben wir uns dafür entschieden, eine LCA für unsere Produkte zu machen, um die Ökobilanz der Produkte über den gesamten Lebenszyklus dennoch darzustellen.

Die Abkürzung SDGs steht für Sustainable Development Goals (auf Deutsch: Ziele für nachhaltige Entwicklung). Es handelt sich um 17 globale Ziele der Vereinten Nationen (UN), die im Jahr 2015 als Kernstück der Agenda 2030 verabschiedet wurden, um bis zum Jahr 2030 eine soziale, ökologische und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung weltweit zu sichern.

Diese 17 SDGs sind in weitere 169 Unterziele (Targets) aufgeteilt und beinhalten ein neuartiges vernetztes Verständnis von Armut, Umweltzerstörung, Ungleichheit, Produktions- und Konsumweisen, Korruption, um nur einige Beispiele zu benennen. Es wurde erkannt, dass verschiedene Probleme überall und gleichzeitig angegangen werden müssen. Die Universalität der Agenda besagt, dass alle Ziele für alle Länder gelten. Die Verantwortung für die Umsetzung der Ziele liegt also sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene. 

https://sdgs.un.org/goals

Wir übernehmen eine umfassende ökologische und gesellschaftliche Verantwortung in allen unseren Unternehmensbereichen. Von der zukunftssicheren Produktentwicklung bis hin zu strengen ESG-Kriterien. Als Vorreiter für nachhaltige Sanitärraumausstattung richten wir unsere gesamten unternehmerischen Aktivitäten an den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen (UN) aus.

Auf den verschiedenen Bereichen der Website beschreiben wir transparent, wie und welche Ziele wir für Umweltschutz und Gesellschaft im Detail umsetzen.

Ein ESG-Report (ESG-Bericht) ist ein Dokument, in dem Unternehmen offenlegen, wie sie in den Bereichen Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung abschneiden. Er dient Investoren, Kunden und Behörden als Nachweis für die tatsächliche Nachhaltigkeit des Unternehmens. 

Die Abkürzung ESG steht für drei zentrale Bewertungsbereiche: 

Die drei Säulen von ESG

  • E (Environmental – Umwelt): Maßnahmen zu Klimaschutz, CO2-Ausstoß, Energieeffizienz, Abfallmanagement und Ressourcenschonung
  • S (Social – Soziales): Umgang mit Mitarbeitern, Arbeitssicherheit, faire Löhne, Diversität, Menschenrechte und Engagement im Umfeld
  • G (Governance – Unternehmensführung): Transparente Führung, Korruptionsbekämpfung, Unabhängigkeit des Aufsichtsrats und Einhaltung von Gesetzen

Nein, die PROOX GmbH ist gesetzlich nicht dazu verpflichtet, einen ESG-Report zu erstellen. Wir fallen als KMU (kleines und mittleres Unternehmen) unter die gesetzlichen Schwellenwerte der europäischen CSRD-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive), die eine Berichterstattung erst für größere Betriebe vorschreibt. Dennoch befassen wir uns aus Überzeugung intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und wollen dies auch transparent machen.

Die EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers for the Green Transition) ist ein EU-Gesetz zur Bekämpfung von Greenwashing. Das Ziel ist, dass Unternehmen ihre Nachhaltigkeitskommunikation transparent machen und wissenschaftlich belegen. Vage Begriffe wie „klimaneutral“ dürfen ohne Nachweis nicht verwendet werden.

Im Dschungel von Nachhaltigkeitsversprechen und Zertifikaten verliert man schnell den Überblick. So ist es uns auch ergangen, als wir uns zum ersten Mal mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt haben. Schnell war uns klar, dass wir keine oberflächlichen Marketingfloskeln verwenden wollten. Wir wollten uns ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen und einen wissenschaftlichen Ansatz verfolgen. Deshalb haben wir mithilfe von externen Partnern und deren etablierten Methoden den CO2-Fußabdruck unseres Unternehmens und die Ökobilanz unserer Produkte in Form einer LCA berechnet und aufbereitet. Damit können wir mit gutem Gewissen unsere Nachhaltigkeitsversprechen erläutern und transparent machen.

CCF steht für Corporate Carbon Footprint, damit ist der CO2 Fußabdruck unseres Unternehmens gemeint. Der CCF umfasst alle Treibhausgasemissionen, die direkt und indirekt durch unser Unternehmen verursacht wurden. Die Berechnung erfolgt anhand des Greenhouse Gas Protocols.

Wir berechnen den CO-Fußabdruck unter Berücksichtigung aller Treibhausgase, wie unter anderem Kohlendioxid (CO), Methan (CH), Distickstoffoxid (NO), Fluorkohlenwasserstoffe (HFC), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC), Schwefelhexafluorid (SF6) und Stickstofftrifluorid (NF3). Die Treibhausgase unterscheiden sich darin, wie stark sie zur Erwärmung der Erdatmosphäre beitragen und wie lange sie dort verbleiben. Um ihre Klimawirkung vergleichbar darzustellen, werden alle Gase in sogenannte CO‑Äquivalente (COe) umgerechnet. Grundlage für die Umrechnung ist das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP), das angibt, wie stark ein Gas im Vergleich zu CO über einen Zeitraum von meist 100 Jahren wirkt. Unsere Angaben erfolgen daher in t COe.

Das Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) ist der weltweit am häufigsten genutzte und anerkannte Standard zur Berechnung und zum Management von Treibhausgasemissionen. Es wurde Ende der 1990er-Jahre vom World Resources Institute (WRI) und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) entwickelt. Das Protokoll sorgt dafür, dass die CO-Bilanzen von Unternehmen, Ländern und Städten weltweit einheitlich, vergleichbar und transparent sind. 

 Das 3-Scope-Modell (Die Einteilung der Emissionen) 

Das wichtigste Kernkonzept des GHG Protocols ist die Aufteilung der Emissionen in drei verschiedene Bereiche, die sogenannten Scopes: 

  • Scope 1 (Direkte Emissionen): Emissionen aus Quellen, die das Unternehmen direkt besitzt oder kontrolliert.
    • Beispiele: Verbrennung von Gas im eigenen Heizkessel, Kraftstoffverbrauch des eigenen Fuhrparks. 
  • Scope 2 (Indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie): Emissionen, die bei der Erzeugung von Energie entstehen, die das Unternehmen von außen einkauft.
    • Beispiele: Eingekaufter Strom, Fernwärme oder Dampf für die Produktion. 
  • Scope 3 (Indirekte Emissionen in der Wertschöpfungskette): Alle anderen indirekten Emissionen, die durch die Aktivitäten des Unternehmens entstehen, aber aus Quellen stammen, die es nicht direkt kontrolliert.
    • Beispiele: CO-Ausstoß bei der Herstellung eingekaufter Rohstoffe (wie Edelstahl), Logistik und Transport durch Dienstleister, Geschäftsreisen der Mitarbeiter oder die Nutzung und Entsorgung der verkauften Produkte.